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Leaky-Gut - Syndrom
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"Leaky-Gut Syndrom (der leckende / undichte Darm)" Besser: "Eine Störung der intestinalen Permeabilität"
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Dieses Thema ist eigentlich ein alter Hut – aber im Moment „modern“ und mit dem Schlagwort Leaky Gut Syndrom versehen. Den durchlässigen (undichten) Darm hat es immer schon gegeben! Allerdings ist diese Problematik zunehmend (neben anderen Ursachen spielt unsere Ernährung eine wesentliche Rolle!). Hier wird von einem undichten Darm gesprochen, was ist darunter zu verstehen? Die Darmschleimhaut kann mit einem Netz verglichen werden, welches so dicht ist, dass (grosse) Giftstoffmoleküle es nicht durchdringen können. Durch unterschiedliche Faktoren wie falsche Ernährung, Einnahme von Schmerzmitteln und Antibiotika, einer Fehlbesiedelung des Darmes, psychischer Stress usw. kommt es zu einer Schädigung der Darmschleimhaut mit einer krankhaften Durchlässigkeit der Darmwand. Es können Stoffe in die Blutbahn gelangen, die normalerweise dort nicht eindringen und dadurch Beschwerden unterschiedlichster Art hervor rufen. Diese Beschwerden beschränken sich nicht nur auf Verdauungsprobleme.
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Die Folge: Das Immunsystem reagiert gegenüber unverdauten Nahrungsmolekülen. Eine Unverträglichkeit auf Nahrungsmittel ist die Folge. Der Darm ist das grösste Immunorgan des Körpers. Etwa 80 Prozent aller Abwehrzellen sind im Darmbereich tätig. Diese sind oft die ersten, die mit fremden, möglicherweise gefährlichen Fremdstoffen oder Mikroben aus der Umwelt in Berührung kommen. Also ist eine gesunde Intestinalflora = Darmflora die Voraussetzung für den gesunden Menschen. (Dies gilt logischerweise auch für Tiere).
Was die Darmschleimhaut (Darmmukosa) schädigt:
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
- Zöliakie / Glutenintoleranz
- Irritables Kolon / Divertikulose
- chronische Pankreatitis
- Antibiotika
- Parasitenbefall
- Mykosen
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Wenn nun die Darmschleimhaut geschädigt ist, gelangen in der Folge vermehrt fettunlösliche Stoffe, mikrobielle Polypeptide und Polysaccharide, unvollständig gespaltene Nahrungsbestandteile, bakterielle Endotoxine und anorganische Giftstoffe in den Blutkreislauf. Hier entwickelt sich das so genannte Leaky-Gut-Syndrom. Dieses führt nun zu:
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•Beeinträchtigung der Darmentgiftungsfähigkeit (chemische Unverträglichkeiten können die Folge sein)
•Absorption von grösseren molekularen Stoffen (Nahrungsmittelallergien u. Immunkomplexbildung können die Folge sein)
•Inadäquaten Nährstoffresorptionen (Symtome können Müdigkeit & Blähungen sein)
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Durch die Störungen der Schutzfunktion des Darmes besteht erhöhte Gefahr von Infektionen durch Bakterien, Protozoen, Viren und Hefen und deren Verbreitung durch ungehinderten Übergang in den Blutkreislauf. Eine Stuhluntersuchung verschafft Klarheit und es können therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden. Insbesondere individuell rezeptierte Symbiontenkulturen* unterstützen den Darm und ermöglichen den Heilungsprozess.
* (dies bedeutet abgestimmt auf den Zustand der Darmflora nach einer Darmfloraanalyse und einer ausführlichen Anamnese)
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Beispiele für Erkrankungen, die infolge einer Dysbiose entstehen können:
• Migräne
• Allergien, Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen
• Chronische Schmerzleiden bis hin zum Rheuma
• Depressionen und Angstzustände
• Darmerkrankungen / chronisch entzündliche Darmerkrankungen
• Erkrankungen des Immunsystems
• Erkrankungen der Herz- und Blutgefässe
• Chronische Müdigkeit und Konzentrationsmangel
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Was kann ich der Darmflora Gutes tun und wie vermeidet ich diese Darmprobleme:
- Sich vernünftig ernähren!
- Sich vernünftig ernähren!
- Sich vernünftig ernähren!
Glauben Sie mir bitte, mit unserer Nahrung (eben unsere Ernährung) werden die Weichen gestellt.
Anders ausgedrückt:
Haben Sie Probleme mit Ihrem Darm, so werden Sie, oftmals um eine Ernährungsumstellung nicht herumkommen. Vermeiden Sie Ernährungsfehler (Fastfood, eine nicht ausgewogene Nahrungsaufnahme) beeinflussen somit unsere Gesundheit. Weitere Faktoren kommen hinzu: Stress, seelische Belastungen, Ängste, Alkoholkonsum und natürlich auch das Rauchen. An vielen Punkten kann der Mensch selbst etwas ändern und unternehmen. Andere Faktoren können wir nicht unmittelbar beeinflussen.
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